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Leichtflugzeugführerlizenz LAPL(A)

Hier läuft der Action-Film nicht im Rückenlehnen-TV.

Die LAPL(A) – kompakt und kostengünstig zum Pilotenschein

Die Leichtflugzeugführerlizenz LAPL(A) ist der ideale Einstieg in die Privatfliegerei für alle, die unkompliziert und kostengünstig fliegen möchten. Mit der LAPL(A) dürfen Sie einmotorige Flugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von 2.000 kg und maximal 4 Sitzen nach Sichtflugregeln (VFR) fliegen. Nach Erhalt der Lizenz dürfen zunächst nur Flüge mit einem Passagier durchgeführt werden. Nach 10 Stunden Flugzeit als verantwortlicher Pilot dürfen bis zu 3 Passagiere mitgenommen werden.

Die LAPL(A) ist eine europäische Lizenz und in allen EASA-Mitgliedstaaten gültig. Im Vergleich zur PPL(A) sind die Ausbildungsanforderungen geringer und die medizinischen Voraussetzungen einfacher zu erfüllen – der perfekte Einstieg für Hobbypiloten.

Cockpit Piper Archer D-ETCN auf dem Taxiway in Egelsbach

Voraussetzungen

  • Mindestalter: 17 Jahre bei Lizenzerteilung
  • Medizinische Tauglichkeit: LAPL-Medical (weniger streng als Medical Class 2)
  • Sprechfunkzeugnis: BZF I oder BZF II
  • Zuverlässigkeitsüberprüfung: Vor Ausbildungsbeginn erforderlich

Ein großer Vorteil: Das LAPL-Medical hat geringere Anforderungen als das Medical Class 2 der PPL(A). Damit steht die Fliegerei auch Personen offen, die das strengere Medical nicht erhalten würden.

Erforderliche Unterlagen

Für den Beginn Ihrer LAPL(A)-Ausbildung benötigen Sie folgende Dokumente und Nachweise:

  • Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) gemäß LuftSiG durch die Luftfahrtbehörde
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister des Kraftfahrt-Bundesamtes
  • Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis LAPL-Medical
  • Aktuelle Passbilder
  • Sprechfunkzeugnis (BZF) – Prüfung bei der Bundesnetzagentur
  • Gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • Ausbildungsvertrag mit Panorama Air

Die Ausbildung im Überblick

Theoretische Ausbildung

Die Theorie umfasst mindestens 100 Unterrichtsstunden in den gleichen Fächern wie die PPL(A): Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Aerodynamik, Flugplanung und weitere. Die theoretische Prüfung wird beim LBA abgelegt.

Praktische Ausbildung

Die praktische Flugausbildung umfasst mindestens 30 Flugstunden, davon:

  • Mindestens 15 Stunden Flugausbildung mit Fluglehrer (Dual)
  • Mindestens 6 Stunden überwachter Alleinflug (Solo)
  • Mindestens 3 Stunden Solo-Überlandflug, davon ein Flug von mindestens 150 km (80 NM) mit einer Zwischenlandung

Dauer und Kosten

Die gesamte Ausbildung umfasst einschließlich Theorieunterricht und Praxisstunden etwa 300 Stunden. Die Regelausbildungsdauer beträgt ca. 6 Monate vom Ausbildungsbeginn bis zum erfolgreichen Abschluss – bei entsprechendem persönlichen Einsatz ist auch ein kürzerer Zeitraum möglich.

Die Gesamtkosten für die LAPL(A)-Ausbildung liegen erfahrungsgemäß bei ca. 11.500 Euro. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Kostenpositionen finden Sie auf unserer Seite Ausbildung & Kosten.

Die Prüfung

Theoretische Prüfung

Die theoretische Prüfung wird bei der hessischen Luftfahrtbehörde abgelegt. Pro Fach werden 20–40 Multiple-Choice-Fragen gestellt. Alle Fächer müssen innerhalb von 18 Monaten bestanden werden.

Praktische Prüfung

Die praktische Prüfung dauert ca. 90 Minuten und umfasst eine selbstständige Navigation sowie das Abfliegen einer bekannten Flugstrecke. Die Prüfung wird von einem behördlich bestellten Prüfer abgenommen.

LAPL(A) vs. PPL(A) im Vergleich

LAPL(A) PPL(A)
Mindest-Flugstunden 30 Stunden 45 Stunden
Medical LAPL-Medical Medical Class 2
Max. Abfluggewicht 2.000 kg 5.700 kg (SEP)
Max. Passagiere 3 (nach Erfahrungsaufbau) Unbegrenzt (nach Sitzplätzen)
Gültigkeit EASA-Staaten Weltweit (ICAO)
Aufbau zur CPL Nein Ja
Blick aus dem Cockpit während der Ausbildung

Vom Anfänger zum Piloten

Die LAPL-Ausbildung bei Panorama Air ist ideal für Einsteiger: weniger Flugstunden als bei der PPL, geringere Kosten und ein einfacheres Medical. Unsere erfahrenen Fluglehrer begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu Ihrem Flugschein.

Schnupperflug anfragen

Häufig gestellte Fragen zur LAPL(A)

Die LAPL(A) erfordert weniger Flugstunden (30 statt 45), ein einfacheres Medical und ist kostengünstiger. Dafür ist die Lizenz auf Flugzeuge mit maximal 4 Sitzen beschränkt und kann nicht als Grundlage für eine Berufspilotenlizenz dienen. Die PPL(A) bietet mehr Flexibilität und internationale Anerkennung.

Ja, ein Aufstieg von der LAPL(A) zur PPL(A) ist jederzeit möglich. Ihre bereits absolvierten Flugstunden werden vollständig angerechnet. Sie müssen lediglich die Differenz an Flugstunden sowie die zusätzlichen Prüfungen nachholen und das Medical Class 2 erwerben.

Die LAPL(A)-Ausbildung ist in der Regel günstiger als die PPL(A), da weniger Flugstunden erforderlich sind. Die Gesamtkosten liegen erfahrungsgemäß zwischen 8.000 und 12.000 Euro. Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Seite Ausbildung & Kosten.

Ja, allerdings erst nach einem Erfahrungsaufbau. Nach Erhalt der Lizenz müssen Sie zunächst 10 Stunden als verantwortlicher Pilot (PIC) fliegen, bevor Sie Passagiere mitnehmen dürfen. Danach können Sie bis zu 3 Passagiere befördern.

Ohne Alfa Charlie kein Foxtrott Tango in der Luft

Das Sprechfunkzeugnis ist eine zwingende Voraussetzung für die LAPL(A)-Ausbildung. Bei Panorama Air erlernen Sie die Flugfunkkommunikation in Deutsch und Englisch und werden optimal auf die Prüfung bei der Bundesnetzagentur vorbereitet.

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