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Privatpilotenlizenz PPL(A)

Wie Top Gun. Bloß ohne Gun.

Die Privatpilotenlizenz – Ihr Tor zur Fliegerei

Die Privatpilotenlizenz PPL(A) ist die international anerkannte Lizenz für Privatpiloten und Ihr Einstieg in die faszinierende Welt der Luftfahrt. Mit der PPL(A) dürfen Sie einmotorige Kolbenflugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von 5.700 kg nach Sichtflugregeln (VFR) fliegen – und das weltweit (ICAO-Lizenz).

Sie dürfen Passagiere mitnehmen und Flugzeuge auch im Ausland chartern. Die PPL(A) bildet zudem die Grundlage für weiterführende Berechtigungen wie Nachtflug, Instrumentenflug oder mehrmotorige Flugzeuge.

Cockpitblick beim Fliegen

Was bedeutet PPL?

PPL steht für Private Pilot Licence – eine international anerkannte Lizenz nach ICAO-Standards. Sie berechtigt zum Führen einmotoriger Flugzeuge für private Zwecke weltweit.

Mit der PPL(A) dürfen Sie:

Flugschüler über dem Rhein-Main-Gebiet

Voraussetzungen

  • Mindestalter: 17 Jahre bei Lizenzerteilung (Ausbildungsbeginn bereits früher möglich)
  • Medizinische Tauglichkeit: Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 (Medical Class 2)
  • Sprechfunkzeugnis: BZF I oder BZF II (deutsch) bzw. AZF (englisch) – kann parallel zur Ausbildung erworben werden, muss jedoch vor dem ersten Alleinflug abgeschlossen sein
  • Zuverlässigkeitsüberprüfung: nach LuftSiG – muss vor Ausbildungsbeginn bei der Luftsicherheitsbehörde beantragt werden
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister: vom Kraftfahrt-Bundesamt
  • Passbilder: aktuelle biometrische Passfotos
  • Personalausweis oder Reisepass: gültiges amtliches Ausweisdokument
  • Ausbildungsvertrag: mit Panorama Air

Die Ausbildung im Überblick

Die PPL(A)-Ausbildung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil:

Theoretische Ausbildung

Die Theorie umfasst 84 Vollstunden (à 60 Minuten) in folgenden Fächern:

  • Luftrecht
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Grundlagen des Fliegens
  • Flugzeugkunde
  • Aerodynamik
  • Flugleistung und Flugplanung
  • Meteorologie
  • Navigation
  • Betriebliche Verfahren

Zusätzlich ist eine Sprechfunkausbildung (BZF) in Deutsch oder Englisch erforderlich, die parallel absolviert werden kann.

Praktische Ausbildung

Die praktische Flugausbildung umfasst mindestens 45 Flugstunden nach Sichtflugregeln (VFR), davon:

  • Mindestens 25 Stunden Flugausbildung mit Fluglehrer (Dual)
  • Mindestens 10 Stunden überwachter Alleinflug (Solo), davon mindestens 5 Stunden Überlandflug
  • Ein Solo-Überlandflug von mindestens 270 km (150 NM) mit zwei Zwischenlandungen

Alle Flugphasen werden trainiert: Start, Landung, Steigflüge, Sinkflüge, Kurvenflüge und Notverfahren.

Verkürzte Ausbildung für LAPL(A)-Inhaber: Wenn Sie bereits eine LAPL(A)-Lizenz besitzen, benötigen Sie nur 15 Flugstunden für die PPL(A) – davon 10 Stunden mit Fluglehrer und mindestens 4 Stunden Solo.

Panorama Air Flugzeug

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildungsdauer ist individuell und hängt davon ab, wie häufig Sie fliegen können. Viele Flugschüler absolvieren die Ausbildung berufsbegleitend oder neben dem Studium.

Bei regelmäßigem Training können Sie mit einer Dauer von etwa 6 bis 18 Monaten rechnen. Entscheidend ist, dass Sie konsequent am Ball bleiben – wir passen die Termine flexibel an Ihren Zeitplan an.

Die Prüfung

Die PPL(A)-Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil:

Theoretische Prüfung

Die Theorieprüfung wird bei der hessischen Luftfahrtbehörde als Multiple-Choice-Test abgelegt. Pro Fach werden 20 bis 40 Fragen gestellt. Alle Fachprüfungen müssen innerhalb von 18 Monaten bestanden werden.

Praktische Prüfung (Skill Test)

Die praktische Prüfung dauert ca. 90 Minuten und umfasst einen Prüfungsflug mit selbständiger Navigation auf einer vorgeschriebenen Route. Die Prüfung wird von einem von der Behörde bestellten Prüfer abgenommen.

Kosten der PPL(A)-Ausbildung

Für die komplette PPL(A)-Ausbildung sollten Sie mit Kosten von ca. 14.000 € rechnen. Der genaue Betrag variiert je nach Anzahl der benötigten Flugstunden und dem gewählten Flugzeugtyp. Die Mindestflugzeit beträgt 45 Blockstunden.

In den Kosten enthalten sind Flugstunden, Landegebühren, Theorieunterricht, Lehrmaterial und Prüfungsgebühren.

Detaillierte Kostenübersicht →

Gültigkeit der Lizenz

Die PPL(A) ist international anerkannt und ermöglicht Ihnen das Fliegen in vielen Ländern weltweit. Viele unserer Kunden nutzen die Lizenz für private Reisen innerhalb Europas – sei es ein Wochenendtrip nach Südfrankreich oder ein Flug an die Ostsee.

Schnupperflug Cockpitblick

Wie wäre es mit einem Schnupperflug?

Sie sind sich noch unsicher, ob die Fliegerei das Richtige für Sie ist? Bei einem Schnupperflug erleben Sie das Fliegen aus der Pilotenperspektive – Sie sitzen selbst am Steuer und steuern das Flugzeug unter Anleitung eines erfahrenen Fluglehrers.

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Cockpitblick

Ihre ersten Schritte

Der Weg zum Pilotenschein beginnt oft mit einem Schnupperflug. Dabei sitzen Sie selbst im Cockpit neben einem erfahrenen Fluglehrer und erleben das Fliegen aus erster Hand. So können Sie herausfinden, ob die Fliegerei das Richtige für Sie ist – ganz ohne Verpflichtung.

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Hinter den Kulissen – unsere Fluglehrer berichten

Wir haben mit einem unserer Fluglehrer über die PPL(A)-Ausbildung gesprochen.

Flugbegeisterte, die fasziniert davon sind, die Welt aus einer anderen Perspektive zu erleben. Darunter sind auch Technikfans, manche mit Erfahrung im Modellflug. Außerdem Geschäftsleute, die unabhängig von Linienflügen sein und direkt in der Nähe ihres Ziels landen möchten.

Vergleichbar mit der Fahrschule fürs Auto. Zuerst kommt die Theorie: Luftrecht, Flugzeugkunde, Flugplanung, Meteorologie, Navigation, Aerodynamik. Dazu die Sprechfunkausbildung.

Der Unterricht findet meistens abends oder am Wochenende statt – als Mix aus Präsenzunterricht und Fernlehre.

Wir fliegen hauptsächlich Cessnas und Pipers – zuverlässige, bewährte Schulflugzeuge. Das erste Mal im Cockpit ist für jeden ein emotionaler Moment.

Die Ausbildung gliedert sich in drei Phasen:

  • Phase 1: Sie lernen die Platzrunde und werden zum ersten Alleinflug geführt
  • Phase 2: Nach bestandener Theorieprüfung: Solo-Überlandflüge
  • Phase 3: Vorbereitung auf die praktische Prüfung

Grob geschätzt zwischen 10.000 und 14.500 Euro – je nach Talent und Engagement des Flugschülers. Bei höherem Stundenbedarf entsprechend mehr.

Häufig gestellte Fragen zur PPL(A)

Die Gesamtkosten für eine PPL(A)-Ausbildung liegen erfahrungsgemäß zwischen 13.000 und 16.000 Euro. Der genaue Betrag hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Anzahl der benötigten Flugstunden über das Minimum hinaus. In den Kosten enthalten sind Flugstunden, Landegebühren, Theorieunterricht, Lehrmaterial und Prüfungsgebühren.

Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Seite Ausbildung & Kosten.

Die Dauer der PPL(A)-Ausbildung ist individuell und hängt von Ihrer verfügbaren Zeit ab. Bei regelmäßigem Training (2–3 Flugstunden pro Woche) können Sie die Ausbildung in etwa 6 bis 12 Monaten abschließen. Die Ausbildung ist flexibel gestaltbar und kann berufsbegleitend durchgeführt werden.

Sie müssen mindestens 17 Jahre alt sein (bei Lizenzerteilung), ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis der Klasse 2 besitzen und ein Sprechfunkzeugnis (BZF oder AZF) erwerben. Besondere Vorkenntnisse oder ein bestimmter Schulabschluss sind nicht erforderlich. Das Sprechfunkzeugnis kann parallel zur Flugausbildung erworben werden.

Ja, die meisten unserer Flugschüler absolvieren die PPL(A)-Ausbildung berufsbegleitend. Unsere Fluglehrer sind flexibel und passen die Termine an Ihren Zeitplan an. Flugstunden können an Wochentagen, Abenden und Wochenenden vereinbart werden. Der Theorieunterricht findet in der Regel abends oder am Wochenende statt.

Persönliche Beratung gewünscht?

Rufen Sie uns an – wir beantworten gerne alle Ihre Fragen rund um die PPL(A)-Ausbildung.

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Sprechfunkausbildung

Ohne Alfa Charlie kein Foxtrott Tango in der Luft

Ohne Sprechfunkzeugnis kein Flugschein – die Beherrschung der Funkkommunikation ist Voraussetzung für Ihre Flugausbildung. In unserer BZF- und AZF-Ausbildung lernen Sie die Kommunikation mit der Flugsicherung in Deutsch und Englisch und bereiten sich gezielt auf die Prüfung bei der Bundesnetzagentur vor.

Das BZF I (deutsch und englisch) ist die Mindestanforderung. Für internationale Flüge empfehlen wir das AZF (allgemeines Sprechfunkzeugnis). Beides können Sie parallel zu Ihrer Flugausbildung erwerben. Das Sprechfunkzeugnis muss vor dem ersten Alleinflug vorliegen.

Mehr zum Sprechfunkzeugnis erfahren →

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