Platzrunde fliegen in Egelsbach (EDFE)
Die 5 Phasen mit Funksprüchen — vom Flugschüler bis zum Charter-Piloten am verkehrsreichsten GA-Flugplatz Europas.
Die Platzrunde — und warum Egelsbach ein besonderer Lehrmeister ist
Die Platzrunde ist die erste Disziplin, die jeder Flugschüler beherrschen muss. Sie ist die Königsdisziplin der Grundausbildung: Wer eine saubere Platzrunde fliegt, beherrscht Höhe, Geschwindigkeit, Kurs, Funk und Verkehrsbeobachtung gleichzeitig. Klingt simpel? Ist es nicht. Genau deshalb verbringen Flugschüler einen erheblichen Teil ihrer ersten Ausbildungsstunden mit Platzrunden — Touch-and-Go um Touch-and-Go.
Wer in Egelsbach (EDFE) Platzrunden fliegt, bekommt dabei eine besonders intensive Schule. Mit über 80.000 Bewegungen pro Jahr zählt der Platz zu den verkehrsreichsten Allgemeinen Luftfahrt-Plätzen Europas. Direkt nördlich grenzt die Frankfurter Kontrollzone (CTR EDDF) an — ein Anflug-Korridor, durch den im Minutentakt Linien-Verkehr in einen der größten Hubs Europas einfliegt. Die Folge: hohe Funkdisziplin, präzise Höhenhaltung, ständiges Mit-Hören. Wer das in Egelsbach gelernt hat, fliegt jeden anderen Platz mit links.
In diesem Ratgeber gehen wir die Platzrunde Schritt für Schritt durch — mit den fünf klassischen Phasen, den echten EDFE-Frequenzen, Pflichtmeldepunkten und Funksprüchen, die Sie als Flugschüler oder Charter-Pilot bei uns brauchen. Wo es Egelsbach-spezifische Besonderheiten gibt, weisen wir explizit darauf hin.
Was ist die Platzrunde überhaupt?
Die Platzrunde ist ein standardisiertes Flugmuster um die Landebahn eines Flugplatzes. Sie hat die Form eines länglichen Rechtecks und besteht aus fünf klar definierten Abschnitten. Sinn der Platzrunde: ein vorhersehbarer, für alle Beteiligten nachvollziehbarer Verkehrsfluss. Jeder Pilot weiß, wo der andere fliegt, wer wann landet und wo Konfliktpunkte liegen.
Die fünf Abschnitte (englisch: legs) heißen:
- Departure (deutscher Begriff: Abflug oder Steigflug nach Start)
- Crosswind (Querabflug)
- Downwind (Gegenanflug)
- Base (Queranflug)
- Final (Endanflug zur Landung oder Touch-and-Go)
Jede Platzrunde wird entweder als linke Platzrunde oder als rechte Platzrunde geflogen. Welche Richtung gilt, ist im AIP für jeden Flugplatz und jede Pistenrichtung verbindlich festgelegt. In Egelsbach ist das je nach Pistenrichtung unterschiedlich — dazu gleich mehr.
EDFE auf einen Blick — die Daten, die Sie kennen müssen
| ICAO-Kennung | EDFE |
| Platzelevation | 385 ft AMSL (117 m) |
| Pisten | Asphalt 08/26 (1.400 × 25 m) — TORA/LDA unterschiedlich (s.u.), parallele Graspiste (670 × 30 m) |
| RWY 08 (Asphalt) | TORA 1.166 m / LDA 1.400 m |
| RWY 26 (Asphalt) | TORA 1.400 m / LDA 1.166 m (versetzte Schwelle) |
| PAPI / Gleitpfad | 4,4° (deutlich steiler als der Standard 3°) |
| Frequenz Egelsbach Information | 118.405 MHz |
| Platzrundenhöhe | 1.300 ft GND (ca. 1.685 ft MSL) |
| VFR-Meldepunkte | Delta, Echo, Kilo, Lima, Tango, Yankee (Lage gemäß aktueller VAC) |
| Verkehr | VFR-only, AFIS (Information, kein Tower) |
| Bewegungen/Jahr | über 80.000 |
Wichtig zu verstehen: Egelsbach ist kein kontrollierter Flugplatz. Statt eines Towers gibt es einen AFIS (Aerodrome Flight Information Service) — auf Deutsch Egelsbach Information. Der Lotse erteilt keine Freigaben, sondern stellt Informationen zur Verfügung. Die Verantwortung für Staffelung, Konfliktauflösung und Verkehrsbeobachtung liegt komplett beim Piloten. Das ist anspruchsvoller, als es klingt — und einer der Gründe, warum Egelsbach-Schüler so souveräne Funkdisziplin entwickeln.
Die Platzrundenhöhe in EDFE liegt bei 1.300 ft GND. Im Klartext: 1.300 Fuß über Grund, also rund 1.685 Fuß über NN. Diese Höhe halten Sie im Downwind metergenau — die Frankfurter Kontrollzone beginnt erst 200 Fuß über Ihrer Platzrunde, ab 1.500 Fuß. Nicht viel Puffer, aber immerhin. Wer aufsteigt, drängt direkt in den Frankfurter Verkehr.
Phase 1 — Departure: Der Steigflug nach dem Start
Sie haben Vollgas gegeben, das Flugzeug ist abgehoben, das Hauptfahrwerk hat den Boden verlassen. Jetzt beginnt die Departure, der Abflug-Steigflug. Was Sie jetzt tun, prägt die ganze Platzrunde:
- Bestes Steigflug-Tempo — bei einer C172R typischerweise 79 KIAS (Vy)
- Klappen einfahren in der Höhe und mit dem Verfahren, das Ihr Flugzeughandbuch vorgibt
- Gerade weiterfliegen bis mindestens 500 ft GND, bevor Sie die erste Kurve einleiten
- Verkehr beobachten — vor allem über sich (TMA-Verkehr) und auf Gegenkurs
Erst wenn Sie sicher steigend, getrimmt und mit guter Sicht über das Cowling fliegen, denken Sie an die Crosswind-Kurve. Rookie-Fehler: zu früh kurven, dann zu wenig Platz für den Crosswind, dann zu schmaler Downwind, dann zu kurzer Base — und die ganze Runde rutscht zusammen.
Phase 2 — Crosswind: Die erste Kurve
Nach dem Pistenende und sicherem Steigen leiten Sie mit normaler Schräglage (typischerweise 20–25°) eine Kurve ein — bei linker Platzrunde nach links, bei rechter nach rechts. Die Crosswind-Phase ist kurz; Sie überfliegen einen schmalen Streifen quer zur Pistenachse.
Während dieser Phase steigen Sie weiter in Richtung Platzrundenhöhe. Ziel: am Beginn des Downwind die Platzrundenhöhe erreicht und in Reisefluglage eingerichtet zu haben. Wer im Downwind noch steigt, hält sich nicht an das Schulungs-Standardprofil — und vor allem nicht an die Annahmen aller anderen Piloten in der Runde.
Funk im Crosswind: in der Regel nicht erforderlich. Egelsbach Information bekommt die Information, dass Sie in der Platzrunde sind, bereits durch Ihre vorherige Abflugmeldung.
Phase 3 — Downwind: Der Gegenanflug
Der Downwind ist die längste und ruhigste Phase der Platzrunde. Sie fliegen parallel zur Piste, in Gegenrichtung, in Platzrundenhöhe. Hier passiert das meiste:
- Höhe halten: 1.300 ft GND — exakt
- Reiseflug-Geschwindigkeit: für eine C172R typischerweise 90–95 KIAS
- Pre-Landing-Checks: Tankwahl, Mixture auf voll reich, Vergaservorwärmung nach Bedarf, Anschnallgurte fest, Fahrwerk (bei Einziehfahrwerk: gear down spätestens vor dem Base) — die klassischen Downwind-Checks Ihrer Schule
- Funkmeldung: spätestens auf Höhe Pistenanfang — gleich mehr
- Verkehr beobachten: Final-Verkehr, Anflüge von außen, Verkehr in der Nachbarschaft. Wer hinter Ihnen fliegt, hat Sie auszuweichen — nicht umgekehrt.
Der typische Funkspruch im Downwind, RWY 26 mit linker Platzrunde, sieht so aus:
„Egelsbach Information, D-EAPZ, im Gegenanflug Piste 26, Touch-and-Go."
"Touch-and-Go" können Sie durch "voll aufsetzen" (für die Endlandung) oder "Stopp&go" (mit komplettem Halt zwischendurch) ersetzen. Egelsbach Information bestätigt typischerweise mit "D-EAPZ, Information, weiterhin Anflug Piste 26" oder weist auf Verkehr hin, den Sie beachten müssen.
Phase 4 — Base: Der Queranflug
Wenn der Pistenanfang in einem Sichtwinkel von etwa 45° hinter dem Tragflächenende erscheint — also schräg hinter Ihrer Schulter liegt —, leiten Sie die Kurve in den Base ein. Mit dem Eindrehen beginnt der entscheidende Teil:
- Leistung reduzieren: Throttle auf das schulische Standard-Profil (typisch 1500–1700 RPM für SEP)
- Erste Klappenstufe setzen (10° bei C172, je nach Muster)
- Sinkflug einleiten: 500 ft/min ist eine gute Faustregel
- Geschwindigkeit reduzieren: Richtung Anflug-Tempo (75 KIAS für C172R)
- Endkontrolle der Pistenoberfläche: frei? Verkehr in der Platzrunde, der zuerst landet?
Im Base sind Sie typischerweise 1.100–1.200 ft GND, also bereits aus der Platzrundenhöhe heraus im stabilen Sinkflug. Hier zeigt sich, ob Ihre Platzrunde geometrisch sauber ist: Zu eng (zu nah an der Piste) — Sie überfliegen den Final mit zu hoher Sinkrate. Zu weit — der Final wird endlos und Sie landen mit ausgekühlten Zylindern.
Phase 5 — Final: Der Endanflug
Mit dem Eindrehen auf die Pistenrichtung beginnt der Final — der Endanflug. Jetzt zählen Präzision, Stabilität und das richtige Profil.
- Letzte Klappenstufe setzen (20–30° je nach Muster und Wind)
- Anflug-Geschwindigkeit: typisch 65–70 KIAS für C172R
- Gleitpfad: PAPI in EDFE folgen (zwei rote, zwei weiße Lichter = on slope). Wichtig: Der Anflugwinkel in Egelsbach ist 4,4° — also deutlich steiler als der Standard 3°. Wer den 3°-Pfad gewohnt ist, fliegt in EDFE zu flach an. Höhere Sinkrate, mehr Klappe, bewusst „runter auf den Punkt".
- Stabilisierter Anflug: Geschwindigkeit konstant, Sinkrate konstant, Konfiguration final
Funkmeldung im Final, kurz vor dem Aufsetzen:
„Egelsbach Information, D-EAPZ, im Endanflug Piste 26, Touch-and-Go."
Wenn Sie nicht stabil sind — abnormale Geschwindigkeit, falscher Gleitpfad, Crosswind nicht im Griff — gehen Sie durch. Ein Durchstart ist nie ein Fehler. Ein erzwungenes Aufsetzen ist es schon.
EDFE-Spezialitäten — was anderswo nicht so ist
Die Frankfurter Kontrollzone als Nachbar
Wenige Kilometer nördlich von Egelsbach beginnt die Frankfurter Kontrollzone (CTR EDDF) und darüber die An- und Abflug-TMA. Im Downwind sehen Sie regelmäßig Linien-Verkehr, der nördlich von Ihnen auf eine der Frankfurter Pisten anfliegt — häufig nur wenige Tausend Fuß über Ihrem Kopf. Wer das zum ersten Mal aus dem eigenen Cockpit erlebt, während er selbst auf 1.300 ft GND seine Platzrunde fliegt, vergisst es nicht.
Folge für Sie: Die Platzrundenhöhe ist nicht verhandelbar. 1.300 ft GND. Punkt. Die Frankfurter Kontrollzone beginnt nur 200 Fuß darüber, ab 1.500 Fuß — wer aufsteigt, dringt direkt in fremden, kontrollierten Luftraum ein. Das ist nicht nur eine Regelverletzung, das ist objektiv gefährlich.
VFR-Meldepunkte
Beim An- und Abflug von außerhalb nutzen Sie die EDFE-Meldepunkte. Zur groben Orientierung:
- Delta — Autobahnkreuz A5/A67/A672 (südwestlich, typisch für Strecken Richtung Mannheim/Heidelberg)
- Echo — bei Eppertshausen
- Kilo — Schleftheimer Wiesen (westlich, Richtung Darmstadt)
- Lima — Autobahnkreuz A5/B486 (zwingender Meldepunkt für die Frankfurter Kontrollzone)
- Tango — bei Waldacker
- Yankee — Ostende Rödermark
Genaue Lage, Höhen und Verfahren finden Sie in der aktuellen Sichtanflugkarte (VAC) für EDFE — die VAC ist Pflichtwerkzeug bei jedem An- und Abflug.
Mischverkehr
In Egelsbach trifft praktisch alles, was die Allgemeine Luftfahrt zu bieten hat: einmotorige Schulflugzeuge wie unsere Aquila A212 oder Cessna 152, schnelle Reise-Singles wie unsere Cirrus SR22T, zweimotorige Trainer wie die Piper Seminole, leichte Business-Jets, gelegentlich Hubschrauber und auf der Graspiste auch Ultraleichte. Das bedeutet sehr unterschiedliche Anflug-Geschwindigkeiten in derselben Platzrunde — Sie müssen vorausschauend mitdenken.
Graspiste und Asphalt parallel
Die Graspiste (670 × 30 m) verläuft parallel zum Asphalt — sie ist nur knapp halb so lang. Sie wird hauptsächlich von Ultraleichten und während der Flugausbildung genutzt; sie schont Fahrwerk und Reifen und ist eine wertvolle Erfahrung für spätere Landungen auf kleineren Plätzen. Achten Sie im Downwind auf Verkehr, der auf der Graspiste landet — der ist oft langsamer und kann Ihnen im Final den Vorrang nehmen.
TORA und LDA unterschiedlich — versetzte Schwelle der 26
Eine Egelsbach-Eigenheit, die viele übersehen: Asphalt 08 und 26 sind in TORA und LDA nicht symmetrisch. Auf RWY 08 haben Sie für den Start 1.166 m TORA, für die Landung jedoch die volle 1.400 m LDA. Auf RWY 26 ist es umgekehrt: 1.400 m TORA für den Start, aber wegen einer versetzten Schwelle nur 1.166 m LDA für die Landung. Das ist relevant für Performance-Berechnung, vor allem bei voll beladenen Maschinen, kurzen Pisten anderswo gewohnten Piloten und an warmen Sommertagen mit hoher Druckhöhe.
Häufige Fehler — und wie Sie sie vermeiden
Höhe nicht halten
Im Downwind variieren viele Schüler ±100 ft. Bei 80.000 Bewegungen/Jahr und Frankfurt direkt darüber ist das ein Risiko. Trimmen Sie sauber, fliegen Sie aktiv die Höhe. Ein zentrales Lehrstück, das wir in Egelsbach von Anfang an einüben.
Zu enge oder zu weite Platzrunde
Geometrie zählt. Eine Faustregel: Im Downwind sollte das Pistenende von der unteren Cowling-Kante aus gesehen 30–45° unter Ihnen liegen. Ist es viel weiter unten, sind Sie zu nah. Ist es kaum sichtbar, sind Sie zu weit weg.
Funkdisziplin
EDFE-Funk ist dicht. Hören Sie zuerst, sprechen Sie dann. Wer dazwischenfunkt, blockiert für alle. Lange Sätze sind verboten — Standard-Phraseologie ist Pflicht. Wer mit dem Funk noch unsicher ist: erst BZF I oder BZF II machen, dann werden Platzrunden viel entspannter.
Verkehrsbeobachtung vergessen
Im Downwind sind Sie nicht allein. Hinter Ihnen kann ein schnellerer Reise-Single aufholen. Vor Ihnen kann jemand den Final eröffnen. Über Ihnen ist die TMA. Unter Ihnen mit etwas Glück ein UL auf Gras. 360°-Lookout, ständig.
Stabilisierten Anflug ignorieren
Wer im Final mit zu viel Speed, falschem Pfad oder ohne Klappen ankommt, provoziert eine harte Landung — oder schlimmeres. Wenn nicht stabil: durchstarten. Das ist eine Stärke, keine Schwäche.
So lernen Sie die Platzrunde bei uns
In der PPL(A)-Ausbildung bei Panorama Air verbringen Sie Ihre ersten 8–12 Flugstunden hauptsächlich in der Platzrunde. Wir fliegen sie aufgeteilt in:
- Erste Phase: Nur die Geometrie — Höhe, Kurs, Geschwindigkeit halten
- Zweite Phase: Sauberer Funk hinzu — Standard-Phraseologie, Egelsbach Information
- Dritte Phase: Touch-and-Go — Aufsetzen, Vollgas, wieder hoch
- Vierte Phase: Crosswind-Landungen, Soft-Field, Short-Field
- Fünfte Phase: Solo — Sie alleine in der Platzrunde, Fluglehrer am Boden
Erst wenn Sie all das beherrschen, gehen wir in die Navigationsausbildung über. Die Platzrunde ist die Basis für alles, was danach kommt — Cross-Country, Auswärts-Landungen, Nachtflug, später auch IR. Wer sie früh sauber lernt, baut für Jahre auf festem Fundament.
Wenn Sie noch nie geflogen sind: Buchen Sie einen Schnupperflug. Sie sitzen mit einem unserer Fluglehrer im Cockpit, und wenn Sie wollen, dürfen Sie schon nach kurzer Zeit selbst die Platzrunde fliegen. Das ist der erste Eindruck, der bleibt.
Auch für Piloten von anderen Plätzen — Platzrunden-Training und Refresher in EDFE
Sie haben Ihre PPL längst und fliegen normalerweise an einem ruhigeren Heimatplatz? Sie überlegen, in absehbarer Zeit nach Egelsbach umzuziehen, oder wollen einfach mal sauber „Platzrunde" üben, ohne dass es ums Bestehen geht? Wir fliegen das mit Ihnen.
Bei Panorama Air bieten wir lizenzierten Piloten gezielte Platzrunden-Trainings in EDFE an. Typische Anlässe:
- EDFE-Einweisung für Auswärtige: Wer das erste Mal nach Egelsbach kommt — sei es zur Charter, zum Tagesausflug oder zum Werftbesuch —, profitiert enorm von einer Stunde mit einem unserer Fluglehrer im rechten Sitz. Frequenz, Pflichtmeldepunkte, der steile 4,4°-Gleitpfad, asymmetrische TORA/LDA, die Frankfurter Nachbarschaft — all das ist nach 60 Minuten Routine statt Stress.
- Refresher nach längerer Flugpause: Wer ein paar Monate nicht geflogen ist, findet sich in einem dichten Verkehrsumfeld wie EDFE schnell überfordert. Drei, vier Platzrunden mit einem Lehrer reichen, um wieder „in" zu sein — und genau das ist das Ziel.
- Übung schwieriger Bedingungen: Crosswind, Soft-Field-Landung auf der Graspiste, Short-Field auf der 1.166-LDA-Schwelle der 26 — Egelsbach bietet Szenarien, die anderswo selten sind. Ideale Trainingsumgebung für Piloten, die ihr Können bewusst erweitern wollen.
- Vorbereitung auf den ersten Auswärtsflug nach EDDF-Nachbarschaft: Wer von einem unkontrollierten Platz kommt und das erste Mal komplexe Lufträume erleben möchte, findet hier die ideale Einstiegsumgebung — mit einem Fluglehrer, der die Region kennt.
Sprechen Sie uns einfach an. Wir kennen alle gängigen Muster im Cockpit und stellen Ihnen gerne eines unserer eigenen Schul-Flugzeuge zur Verfügung — oder wir steigen mit Ihnen in Ihre Maschine, sofern unsere Lehrer auf dem Muster eingewiesen sind.
Auf einen Blick — die Platzrunde EDFE
- Frequenz: Egelsbach Information 118.405 MHz
- Platzrundenhöhe: 1.300 ft GND (1.685 ft MSL)
- Pisten: Asphalt 08/26 (1.400 × 25 m, asymmetrische TORA/LDA) + parallele Graspiste (670 × 30 m)
- PAPI / Gleitpfad: 4,4° — deutlich steiler als Standard 3°
- 5 Phasen: Departure, Crosswind, Downwind, Base, Final
- VFR-Meldepunkte: Delta, Echo, Kilo, Lima, Tango, Yankee (Lage in der VAC)
- AFIS, kein Tower: Pilot trägt Verantwortung für Staffelung
- Goldene Regel: Höhe halten, sauber funken, Verkehr beobachten, im Zweifel durchstarten